Familie & Geschichte
Ein Familienbetrieb mit Herz
Wir, die Familie Rohrmoser sind sehr stolz auf unsere Werke und blicken gespannt in die Zukunft. Denn wir wissen, nur durch den starken Zusammenhalt der ganzen Familie haben wir wachsen dürfen. Damit du weißt wer wir sind, stellen wir uns kurz vor:

Johannes Rohrmoser
Auch Hans genannt, wurde 1964 am Bauernhof Klausbauer geboren. 1989 übernahm Hans mit seiner Frau Brigitte den elterlichen Hof. Seine Leidenschaft waren schon immer die Tiere. Mit Ehrgeiz, viel Kraft und Ausdauer, seiner inneren Ruhe und einer Vision für den Hof und die Alm hat er es zusammen mit Brigitte weit gebracht. Wenn es die Zeit zulässt, dann genießt er beim Wandern die Natur oder schöpft Kraft in der Therme. Zu seinen Hauptaufgaben am Hof zählen: die täglich Stallarbeit, das Melken der Kühe und die Milchverarbeitung von Kuh- und Ziegenmilch zu frischer Sauerrahmbutter und verschiedenen Käsesorten, die Heuernte am Hof und auf der Alm im Sommer, die Kontrolle unserer Tiere auf der Alm, das Plaudern mit den Gästen,… Hans ist für lustige Sprüche immer zu haben. Sein Motto: Geht nicht, gibts nicht!

Brigitte Rohrmoser
Brigitte heiratete 1987 Hans und zog zu ihm auf den Hof. Gemeinsam haben sie drei Kinder, wobei der Jüngste, Thomas, den Hof übernehmen wird. Auch Brigitte ist auf einem Bauernhof in Großarl aufgewachsen und liebt den Umgang mit Tieren – besonders die Jungtiere wie Kälbchen und Kitzlein haben es ihr angetan. Die Stallarbeit ist für sie ein willkommener Ausgleich und keine Arbeit im eigentlichen Sinn. Große Freude bereitet ihr der Besuch von Kindern, vor allem von den Enkelkinder, für die sie sich immer Zeit nimmt. Wenn Brigitte nicht am Hof arbeitet, ist sie gerne in der Natur unterwegs – beim Spazierengehen, Wandern, Schneeschuhwandern oder auch einmal in der Therme. Zu ihren Aufgaben am Bauernhof zählen alles rund um die Vermietung, die tägliche Stallarbeit sowie die liebevolle Versorgung der Familie mit herzhaften Speisen. Wo immer ihre Hilfe gebraucht wird, ist sie zur Stelle. Ihr Motto: bodenständig bleiben und stets ein offenes Ohr für alle haben.

Thomas Rohrmoser
Thomas ist der Jüngste von drei Kindern. Er wurde 1995 geboren und wird den elterlichen Bauernhof übernehmen. Die perfekte Ausbildung dafür haben ihm seine Eltern ermöglicht. Er besuchte die 3-jährige Landwirtschaftsschule in Klessheim und hat somit auch den landwirtschaftlichen Facharbeiter. Danach machte er die Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker beim Raiffeisenverband in St. Johann im Pongau. Thomas beschäftigt sich am liebsten mit den Tieren und schraubt an den Maschinen. Die täglichen bäuerlichen Arbeiten sind daher für ihn eine Herzensangelegenheit. Wenn er einmal nicht am Hof arbeitet, dann genießt er seine Zeit in der Natur – beim Wandern oder Skifahren. Zu seinen Aufgaben am Hof zählen: die täglichen Arbeiten im Stall, das Heuen, das Schneeräumen, das Versorgen der Tiere mit Salz auf den Sommerwiesen, das Reparieren von Landmaschinen,… Thomas ist es wichtig, den Betrieb mit großer Freude, modern und praktisch weiterzuführen.
Unser Bauernhof Klausbauer ist ein Bergbauernhof in Großarl. Er befindet sich ca. 4,5 Kilometer außerhalb des Ortszentrums, im Grünen, im Ellmautal.

Woher stammt der Name “Klausbauer”?
Klaus – Klause, stammt vom lateinischen und ist ein Lehnwort für Talenge. In den alten Urbaren muss es 2 verschiedene Klaus Güter gegeben haben. Beide werden als Hinterklaus bezeichnet, ein Vorderklaus wurde jedoch nie erwähnt. Die Besitzerreihe kann man bis ins Jahre 1350 zurück verfolgen. Seit 1729 ist es im Besitz der Familie Rohrmoser. Johann Rohrmoser, der heutige Bauer, übernahm den elterlichen Hof 1989.

Wie sich die Zeit verändert…
Früher arbeiteten bei uns am Hof bis zu zehn Dienstboten. Ab den 1960er-Jahren wurden es durch Maschinen und veränderte Anbaumethoden immer weniger. Statt Ackerbau wurden nur noch Kartoffeln und Gemüse für den Eigenbedarf angebaut. Heuernte und Holzarbeit prägten den Alltag. Heute erleichtern spezialisierte Bergbauernmaschinen die Arbeit, wodurch sich der Schwerpunkt auf Rinderaufzucht, Milchviehbetrieb, Direktvermarktung sowie die Bewirtschaftung und Vermietung der hofeigenen Alm, der Loosbühelalm, verlagert hat. In den 1990er-Jahren war der Klausbauer für seine Ziegenzucht mit rund 150 Tieren bekannt. Die Milch wurde zu Käse verarbeitet und an die Molkerei geliefert. Mit dem Rückgang des Milchpreises erfolgte der Umbau zur Rinderzucht. Heute leben am Hof etwa 20 Ziegen, 20 Schweine, rund 70 Rinder sowie Katzen und Hasen.

Unser Zulehen die “Hungarhubhütte”
Auch hier steht eine außergewöhnliche Geschichte dahinter. So kam es zum Namen: Als um 1300 der ausbaufähige Boden kultiviert war, versuchte eine wagemütige Generation, sich eine eigene Existenz aufzubauen und begann in Extremlagen neuen Kulturboden zu gewinnen. Manche Versuche schlugen fehl und die bald darauf hereinbrechende Pestzeit machte diesen Extremgütern ein wirtschafliches Ende. Hungarhub entging diesem Schicksal, wird aber sicher schwer zu kämpfen gehabt haben. Daher kommt wahrscheinlich der Name Hungarhub – vom Hunger. Früher waren die erfolgreichen Leihen in mächtiger und angesehner Grundherrschaft. Vor 1500 war sie im Besitz der Ramseider und um 1700 gehörte sie den Grafen Molz. Heute wird die Hütte vermietet über www.huetten.com.

Unser Alm, die “Loosbühelalm”
Die Loosbühelalm, in den landwirtschaftlichen Unterlagen auch Dilleggalm genannt, liegt im hinteren Ellmautal auf 1769m Seehöhe. Im Hintergrund von der Loosbühelalm befindet sich der gleichbenannte Berg der “Loosbichl”. Leider liegen von unserer Alm nicht viele Daten vor. Man weiß daher leider nicht, wann sie gebaut wurde. Ab den 30iger Jahren wurde sie im Sommer bewirtschaftet und im Winter als Skihütte betrieben. Ab 1988 waren die Eltern von Hans, über den Sommer, mit den Ziegen und Kühen auf der Alm. Hier wurden bereits die hofeigenen Produkte ausgeschenkt. Über den Winter von 2005 auf 2006 haben wir die Alm umgebaut und zugebaut. Der Stall wurde artgerecht für die Kühe und Ziegen gemacht, mit Melkstand, das ist fast schon ein Luxus auf einer Alm. Die Gaststuben vergrößert und von den Massenlagern für Übernachtungen zu Mehrbettzimmern mit 38 Betten umgewandelt. Die Terrasse und der Spielplatz wurden ebenfalls erweitert. Seit Mai 2006 wird die Loosbühelalm als gewerblicher Betrieb geführt.
16. Oktober 2010 – Ein Schock der tief sitzt! Die vor 4 Jahren komplett renovierte Loosbühelalm steht in Vollbrand. Sie ist bis auf den Stall komplett abgebrannt. Ursache ist bis heute unbekannt. Nach dem fürchterlichen Ereignis war für uns jedoch klar, wir geben nicht auf, wir bauen sie wieder auf. Mit den regionalen Firmen haben wir es geschafft, Mitte Mai 2011 wieder in Betrieb zu gehen. Es hat sich von der Größe der Alm nicht viel verändert, es wurden hauptsächlich weitere Fluchtwege vorgeschrieben, deshalb gibt es jetzt einen Balkon.
Seit 2016 haben wir auch im Winter geöffnet: Hier sind wir der Treffpunkt für Tourenskigeher, Schneeschuhwanderer, Winterwanderer, Rodelpartien, Feierlichkeiten aller Art oder gemütliche Hüttenabende.